Drogerie und mehr ist nicht mehr

Jedenfalls lässt sich das zusammenfassend von der drospa-Filiale im Bergmannkiez sagen, denn die ist seit dem 9. Juni nun Geschichte.

Dicht. Aus. Ende.

drospa - nur noch ein schatten an der wand

drospa - nur noch ein schatten an der wand

Inzwischen geht das ja im Wochentakt. Alteingesessene Läden – ob nun Kette oder nicht – machen dicht.

Drospa war dar der wahrscheinlichste Kandidat, denn wer die Filiale einst betreten hat, konnte schon darüber an sich glücklich sein, reinzukommen. Eine verbautere, engere, regaligere Filiale kannte ich nicht. Das hatte was von Profi-Tante-Emma, blieb aber so kruschtelig, dass man lieber weiterzog zu den beiden Marktführern, die die drospa-Kette ohnehin überall in die Zange nehmen.

Jedenfall zeigt ein Blick durchs Fenster auf die inzwischen komplett zertrümmerte Inneneinrichtung, was dort einst hineingestapelt worden war. Alle Achtung.

Schließen wir hier eine kleine Wette. Was kommt rein?

a) ein Cafe

b) ein Modeladen, bevorzugt Schuhe

c) mal etwas ganz, ganz anderes?

Warten wirs ab – genauso wie den nächsten Schließungskandidaten. Da wäre zum Beispiel das von mir geschätzte Leistenhaus Schlumm. Sowas wie das gehört einfach in einen authentischen Kiez, alles andere ist nur noch gemacht, kopiert und austauschbar. Leistenhaus Schlumm trotzt allen Cafes, Bauhäusern und anderen Moden und bleibt einfach auf der Ecke. Hoffnungslos veraltet aber supercharmant. Hier wie dort wäre es schade drum!

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