der Whow-Park am Gleisdreieck

Gestern habe ich den neuen Park am Gleisdreieck das erste Mal besucht. Für mich war der Besuch – jenseits der Debatten in den Zeitungsportalen  und Onlineforen – eine echte Überraschung. Einmal kenne ich die Gegend seit meiner Kindheit – und wann immer ich die Straßen am Park langgefahren bin, sah ich rostende und rottende Brücken, schmutzige alte Mauern, die die alten und ungenutzten Gleisanlagen des abgerissenen Anhalter Bahnhofs verbargen.

Und nun? Stadt und Bezirk haben diesen Park spendiert – der alte Vegetation erhalten hat, der modern gestaltet ist und vor allem auch von den Besuchern angenommen wird. Dass es den leider üblichen Vandalismus gibt, ist schade, weil die Allgemeinheit auf den Kosten sitzen bleiben wird. Was aber auch zählt, ist, dass ich gestern viele Jugendliche sehen konnte, die die Freizeitmöglichkeiten ohne Ende und ohne Pause und ohne Streit gemeinsam nutzen.

Auf schmalem Grat

Auf schmalem Grat

Faszinierend finde ich auch, dass die Stadt diese riesigen Gelände nicht einfach verwertet hat – Berlin ist ja derart schlimm verschuldet, dass es niemanden gewundert aber viele geärgert hätte, wenn dort nun Townhouses stehen würden.

Ich denke, viele der kritisierten Punkte von Lärm bis Müll werden sich einpendeln – und dann muss es eben auch wieder die Jobs von Parkwächtern geben, und zwar keinen 1-Euro-Kräften, sondern eben richtig bezahlte Hingucker und Aufräumer.

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