Die Sünden des Stadtumbaus

Als ich heute morgen auf dem Weg zur U-Bahn an der Kreuzung Gneisenau- Ecke Zossener Straße stand, schien der erste Sonnenschein auf die Eckhäuser. Ich dachte mir dabei, wie toll dieses hohe Eckhaus einst ausgesehen haben muss – bevor die Stuckabschläger in den 60er Jahren wüteten. Es war das Konzept der neuen Stadt – einer Stadt, die nicht mehr in den gewachsenen Strukturen, sondern in neu geordneten Bahnen weiterleben sollte. Die Folge: Entkernung, Glättung, Entordnung.

Ich habe nun in meinen Unterlagen eine alte Grafik gefunden, die aus den 60er Jahren stammt und beispielhaft illustriert, was man nicht mehr wollte in Großstädten: die bunte Mischung:

die moderne Stadt

die moderne Stadt

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Eine Antwort zu Die Sünden des Stadtumbaus

  1. notmsparker schreibt:

    Ich glaube sie wollten nichts schlimmes, trotzdem sehr sehr schade. Verbesserung muss nicht automatisch besser sein:)

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