Heute: Greenpeace-Aktion im Bergmannkiez

Mit Augenreiben sah ich heute früh Absperrungen im Bergmannkiez, aber nur auf einer Straßenseite – und dann einen Laster mit Rollrasen…Erklärung: U-Turn, eine Aktion von Greenpeace:

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Björn Eggert und die Bergmannstraße – eine offene Antwort eines Wählers

Sehr geehrter Herr Eggert,

ich habe heute Ihr Wahlkampf-Schreiben gelesen und schreibe Ihnen, dass mich das schwer enttäuscht – und nicht nur mich alleine, insofern ist Ihre Annahme etwas irrig, dass die Anwohner*innen das Vorhaben ablehnen.

Meine Familie und ich sind seit Jahrzehnten der SPD nahe stehend, Eltern und Großeltern haben traditionell SPD gewählt. Ihre aktuelle Kampagne, vor allem auch die Beschilderung in der Bergmannstraße hat mich so geärgert, dass ich nun meine Stimme einer anderen Partei geben werde – und ich bin damit hier im Kiez nicht allein. Hier zu plakatieren: „Maaßenstraße nein“ finde ich komplett daneben.

Ich bin im Nebengewerbe im Bergmannkiez tätig, wohne mit Familie und Kleinkind hier und ich sage Ihnen: die Verkehrssituation ist keine Freude, weder tagsüber noch nachts – und auch nicht dann, wenn hier ach-so-tolle-Berlin-Filme gedreht werden.

Meine Nachbarn und ich waren bei vielen Runden zur Neugestaltung im Bergmannkiez dabei, darunter auch die Gewerbetreffen. Auf allen Seiten hat es Bewegung gegeben, Maximalforderungen gibt es ja ohnehin kaum. Dass Sie aber schreiben, Sie wollen den „Irrweg“ beenden, ärgert mich, meine Nachbarinnen und Nachbaren, die den Weg basisdemokratischen  Mitdiskutierens in den Foren gesucht hatten, maßlos.

Ja, es gibt hier auch ein Parkplatzproblem – und es gibt vor allem ein Schnellfahrer-Problem, ungünstige Verkehrs-Beschilderungen, extrem viel (Schrott-)Werbung auf den Gehwegen – alles das haben wir, die Anwohner/innen angemerkt und in die Runden eingebracht in der Hoffnung, dass sich der Kiez auch lebenswert gestaltet – oder kommen Sie etwa auch mit der Wahlkampf-APE in den Kiez oder zur Marheineke-Halle, um sich nur einen Cappuccino zu holen?

Es ist traurig, dass sie unter den einzelnen Argumenten (Verkehsteilnehmer, Parpkpälte, Gewerbe) die der Menschen, die hier mit Familie leben, nicht höherrangig nennen. Aus diesem Grund wähle ich Sie nicht.

Viel Erfolg und ich hoffe, die Bergmannstraße wird ungebaut.

Diesen Brief post ich auch auf bergmannstrasse.wordpress.com.
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Umbau der Bergmannstraße kommt – anders

Heute erschien eine Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zum Umbau der Bergmannstraße: der kommt, aber etwas anders und zwar mit rückbaubaren Elementen:

Hier die Pressemitteilung im Original und auszugsweise:

„In Auswertung der bisher durchgeführten Öffentlichkeitsbeteiligung steht ein erstes entscheidendes Ergebnis bereits fest: Als innovatives Element der Bürgerbeteiligung wird es eine Testphase mit temporär installierten Begegnungsmodulen geben.

Staatssekretär Christian Gaebler: „Wir wollen die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Gewerbetreibenden nicht vor vollendete Tatsachen stellen sondern dazu einladen, kreative Ideen für die Umgestaltung der Bergmannstraße einzubringen, die im Praxistest erprobt werden können“.

Wann die etwa 1 1/2 -jährige Testphase für die sogenannten Begegnungsmodule startet, die mit dem Modell der temporären Parklets (eine Art Gehsteigerweiterung mit z. B. Radständern oder Sitzgelegenheiten) vergleichbar sind, steht konkret noch nicht fest. „Wir stehen hier noch am Anfang. Der über Monate andauernde Beteiligungsprozess war geprägt von einem intensiv und z. T. kontrovers geführten Austausch von Meinungen und Standpunkten zwischen allen Beteiligten. Mit der Entscheidung für diese Testphase berücksichtigt die Verwaltung den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach reversiblen Maßnahmen“, sagt Hans Panhoff, Bezirksstadtrat für Planen, Bauen und Umwelt in Friedrichshain-Kreuzberg.

In einer vorgeschalteten Kinder- und Jugendbeteiligung, zwei Online-Dialogphasen, einer geschlossenen und einer öffentlichen Bürgerwerkstatt, der Einbindung des Beirates für Menschen mit Behinderung und von Vertreterinnen und Vertretern des ansässigen Gewerbes sowie zahlreichen Treffen der begleitenden Steuerungsrunde wurde das ganze Potential des Beteiligungsinstrumentariums genutzt.

Die über 2.200 Kommentare und Beiträge auf der Online-Plattform www.begegnungszonen.berlin.de sowie die rund 750 Teilnehmenden an den diversen Veranstaltungen beweisen eindrucksvoll, dass von diesem Mitgestaltungsrecht umfangreich Gebrauch gemacht wurde. Die Ergebnisse werden im Oktober 2016 im Rahmen einer Informationsveranstaltung ausführlich präsentiert.“

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Essen auf dem Bergmannstraßenfest 2016

Wer auf dem Bergmannstraßenfest schon mal alles von Kokosnusscremeeis bis hin zu frischen Quarkbällchen durch hat, kann ja hier auf besondere Hausklassiker umsteigen:

Bfest2016

Allen anderen sei die Gourmetkost am Chamissoplatz sehr empfohlen…

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Bergmannstraßenfest startet

Noch gehört die Bergmannstraße nur der BSR – aber in wenigen Stunden geht es wieder los: das Straßenfest im Bergmannkiez mit viel Musik, vielen Buden. Das ganze Programm gibt’s hierIMG_20160624_070751

Eine Anreise mit der BVG zur U Gneisenaustraße oder Platz der Luftbrücke ist dringend empfohlen, es gibt wie oben zu sehen: Zero Parkplätze!

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